Institut für Risikomanagement und Versicherung
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Grundlagen der Versicherungsproduktion

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR VERANSTALTUNG

In der Veranstaltung werden die Grundlagen und Modelle der Versicherungsproduktion erläutert. Der Ausgangspunkt für die Produktionstechnik eines Versicherungsproduktes besteht in der geeigneten Organisation von Kollektiven. Im Rahmen der Veranstaltung wird auf die Besonderheiten der Bildung von Versicherungskollektiven eingegangen. Versicherungstypische Phänomene wie der "Ausgleich im Kollektiv" und der "Ausgleich in der Zeit" werden ausführlich behandelt: Durch die Reduktion der Schwankungen der zufällig auftretenden Schäden im Rahmen der Kollektivbildung werden Risiken für die Versicherer kalkulierbar und können zu fairen Prämien bewertet werden. Unter Berücksichtigung der Eigenmittel des Versicherungsunternehmens wird auf den Risikoreserveprozess eingegangen, der unter anderem in der internen (Solvabilität) und externen Rechnungslegung (z.B. Schwankungsrückstellungen) als Berechnungsbasis dient. Zudem werden im Rahmen der Veranstaltung einige Formen der Risikoteilung (z.B. Selbstbeteiligung und Rückversicherung) auf ihre Auswirkungen bzgl. der Produktionstechnik von Versicherungsschutz untersucht.

Ziel der Vorlesung ist die Vermittlung eines systematischen Einblicks in das Zustandekommen des "Produkts" Versicherungsschutz. Insbesondere sollen die grundlegenden aktuariellen Vorgänge im Versicherungsunternehmen und die Interdependenzen zwischen betriebswirtschaftlichen und aktuarwissenschaftlichen Fragen aufgezeigt werden.

Veranstaltungstyp: Übung
Umfang: 2 SWS
Gewichtung:
  • Diplom: 2 Leistungspunkte

  • Bachelor: 3 ECTS

Dozentin: Dr. Andrea Boos
Termin: Donnerstag, 14.00 - 16.00 Uhr s.t.

 

Am Donnerstag, dem 28.Oktober, dem 11. November und am 2. Dezember fällt die Veranstaltung aus.

Raum: Hauptgebäude, Hörsaal M 110
Benotung / Prüfung: Klausur (Termin wird noch bekannt gegeben)
Hinweis: Die Veranstaltung gilt als inhaltsgleich zur bisher angebotenen Übung "Versicherungstechnik" und kann somit von Studierenden, die diese Veranstaltung bereits erfolgreich belegt haben, nicht gewählt werden.